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Andreashang / Andreaskirche
Der Andreashang wurde zu Ehren von heiligem Apostel Andreas benannt. Einer alten Legende nach, war an der Stelle, wo heute der Dnjepr fliest, ein riesiges Meer. Als der heilige Andreas seinerzeit auf dem Berg, auf dem heute die Andreaskirche steht, sein Kreuz aufgestellt hat, so ist fast das Meer gewichen und nur ein kleiner Rest ist unter dem Andreas-Berg geblieben. Denn als später an der Stelle des Kreuzes die Andreaskirche gebaut wurde, wurde eine Wasserquelle entdeckt. Bild2
Andreaskirche in Kiew
So hat die Andreaskirche auch keine Glockentürme, denn nach der Legende, könnte man beim ersten Glockenschlag das schlafende Wasser wecken und eine Überschwemmung von ganz Kiew verursachen. Der Andreashang erstreckt sich vom Altkiewer-Berg und geht bis zum Podol, der Unterstadt. Es tat mir so leid, dass ich der abgezäunte Teil des Berges restauriert wurde. So konnte ich die Fundamente der Desjatin Kirche, den ältesten Lindenbaum Kiews ( 800 Jahre alt ) und einiges mehr nicht erleben. Hoch oben auf dem Altkiewer- Berg befindet sich auch das Nationale Museum der Ukraine.
Die zahlreichen Exponate aus vielen Epochen berichten über die bewegende Geschichte des Landes. Heute ist der Andreashang in Kiew als Museum-Straße zu sehen und ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Hier lebten und arbeiteten viele der berühmten Schriftsteller, Künstler, Maler und Kompositoren. Auch heute noch sieht man bei jedem Wetter zahlreiche Maler, die ihre Kunst demonstrieren aber auch andere Handwerksarbeiten, wie Holzfiguren, Spielzeuge, Folklore Kleidung und vieles Andere. Hier können auch Sie Souvenirs zum Andenken an Ihre Reise kaufen. Auf dem Kiewer Andreashang findet man viele gemütliche Bars und Cafe´s - hier kann man sich etwas erholen und den vorbeigehenden Leuten zuschauen. Andreaskirche in Kiew
Adreaskirche von Weitem
Die Straße ist mit großen Kopfsteinen gepflastert und ist für den Verkehr gesperrt. Die Architektur und das Flair der Straße geben einem das Gefühl, dass man sich am Ende des 19. Oder am Anfang des 20. Jahrhundert befindet. Oft finden hier Feste, Ausstellungen und Kunstfestivals statt. Die Straße ist berühmt für einen sehr bekannten Schriftsteller, der in dem bescheidenen Haus Nr. 13 lebte und arbeitete - Michail Bulgakow schrieb u.a. den Roman "Der Meister und Margarita" In seinem, ehemals, Wohnhaus befindet sich heute das Bulgakow-Museum. Neben den vielen Theater und Kunstgalerien Kiews, ist auch das Museum einer Straße ein Besuch wert.
Nicht zu übersehen ist auch das romantische im Stil der englischen Neugotik errichtete Schloss Richard Löwenherz. Fertig gestellt wurde das Gebäude im Jahr 1902. Lange Zeit gingen in Kiew Gerüchte um, es würde im Schloss spuken. So zogen die Mieter ein und aus. Es stellte sich aber heraus, dass beim Bau von 1902 bis 1904 gepfuscht wurde. Die Bauarbeiter wollten Rache nehmen, da sie die Bezahlung nicht gerecht fanden und bauten Heizungsrohre in unterschiedlichen Größen ein. So jagte auch der kleinste Wind gespenstisch durch´s Haus und verursachte Spukgeräusche. Heute wird geplant, das Haus in ein Kiewer Luxushotel umzuwandeln. Starsse
Kiewer Adreaskirche
Als ein imposantes Gebäude erhebt sich die wunderschöne Andreaskirche, direkt am Anfang des Andreashangs. Die Kirche wurde im Jahre 1744 anlässlich des Besuchs von Zarin Elisabeth I gegründet. Gebaut wurde die Perle des Barokko, von 1749-54 und zwar nach Vorlagen von italienischem Baumeister Francesco Bartolomeo Rastrelli. Rastrelli ist berühmt für so namenhafte Paläste wie das Smolnij Kloster, den Winterpalast in St. Petersburg und den Jekaterinenpalast im Zarskoe Selo. In Kiew ist die Andreaskirche neben dem Marien Palast das einzige erhaltene Werk des Meisters.
Zu der Kirche führt eine massive Gusseiserne Treppe und auf der Terrasse, die die Kirche umgibt, hat man einen schönen Blick auf das altertümliche Podol, auf den Dnjepr und auf die neuen Hochhäuser in der Ferne von Kiew. Die Kirche stützt sich auf das zwei Stockwerk tiefe Fundament mit jeweils acht Räumen auf jedem Stockwerk. Die Besichtigung der Andreaskirche ist auf jeden Fall empfehlenswert. Hier finden zahlreiche Trauungen statt, denn die Kiewer sind davon überzeugt, dass die Kirche ein Symbol für die ewige Liebe darstellt. Gusseiserne Treppe von der Andreaskirche
Kiewer Adreaskirche
Schon seit jeher haben die Verliebten ihre Außerwählten unter verschiedenen Vorwänden in die Kirche gelockt. Früher hat man seine Freunde eingeweiht, und solange die Verliebten beinander die Kerzen aufstellten oder beteten, wurden ihre Kleider zusammengenäht. Und so berührte man sich beim Versuch sich zu befreien…. Denn eine weitere schöne Legende besagt – wenn man sich als verliebtes Paar in der Andreaskirche berührt, so bleibt man für immer ein glückliches Paar. In der Kirche findet man die Geschichte noch mal zum Nachlesen. Hier werden am Wochenende auch abendliche Konzerte veranstaltet.

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