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Michaelsplatz und Michaelskloster
Der Michaelsplatz bietet einen wunderbaren Blick sowohl auf die Sophienkathedrale, als auch auf das traumhaft schöne Michaelskloster. Die schöne Wandmalerei beidseitig am Eingang zum Kloster und die herrlich glänzenden goldenen Kuppeln im Sonnenlicht, wahrlich zum Genießen! Kaum zu glauben, dass das Michaelskloster von Kiew zu Stalinzeit gesprengt wurde. Einige byzantinische Mosaiken und Fresken aus dem 12. Jahrhundert, wurden vorher entfernt und befinden sich heute zum Teil in Museen in Russland. Michaelskloster
Michaelskloster
Der historische Wert des Klosters wurde damals als gering eingestuft. Wenn man heute vor dem Kiewer Michaelskloster steht, so kann man kaum glauben, dass vor 1996 hier eine verwilderte Wiese war. Aber jetzt wurde das Michaelskloster in Kiew unter anderem mit einer Spende von den Brüdern Wladimir und Vitali Klitschko, vollständig wiederhergestellt. Auf dem heutigen Michaelsplatz vor der Klosterkathedrale befindet sich ein Denkmal, das der Großfürstin Olga, dem Apostel Andreas und den Mönchen Kyrill und Methodius gewidmet ist.
Die erste Christin im Kiewer Altrußland, die wir mit Namen kennen, ist die Fürstin Olga von Kiew. Sie wurde 1547 von der russisch-orthodoxen Kirche heilig gesprochen. Die Mönche Kyrill und Methodius haben in die Alte Rus die kyrillische Schrift eingeführt. Näher zu den Klostermauern finden wir das Denkmal für die Opfer der Hungernöte in den Jahren 1932/1933. Infolge der Stalinschen Politik sind viele Leute in Hungerstreik getreten. Durch die Kollektivierung und Kullakverfolgung (der Klau von nur einer Kartoffel wurde sehr streng bestraft) zu der Zeit und mit den in den Streik getretenen belief sich die ermittelte Gesamtopferzahl auf 14,5 Millionen Hungertote. Michaelskloster in Kiew
Michaelskloster in Kiew
Diese traurige Zahl bezieht sich größtenteils auf Ukraine aber auch auf Opfer in Russland, Sibirien und Kasachstan. Das Michaelskloster, auf Grund seiner über 780 Quadratmeter vergoldeter Kuppeln wird auch «das goldbedeckte» Michaelskloster genannt. Die Farbe des Hauptteils ist blau gehalten, was eine auffällige Farbgebung mit den zahlreichen Kuppeln ergibt, die golden erstrahlen. Der imposante Glockenturm ist ein weiteres interessantes architektonisches Detail. Im Inneren des Michael-Klosters ist ein Geschichtsmuseum untergebracht.

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