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Parks in Kiew
Neben der Goldenen Kuppeln, vielen Sehenswürdigkeiten und der 1500-jähriger Geschichte hat Kiew noch mehr zu bieten – gepflegte Gartenlandschaften, kastaniengesäumte Boulevards und zahlreiche Parks machen die Millionenmetropole zu einer der schönsten und grünsten Städte Europas. Der Statistik nach, stehen für jeden Kiewer beachtliche knapp 80 Quadratmeter Grünfläche. Fast die Hälfte des Stadtterritoriums besteht aus Grünanlagen, Parks, Wälder. Starsse
Andreaskirche in Kiew
Eine der ältesten und schönsten Parklandschaften ist der Zentralpark. Er ist beeindruckend groß und wohl kaum in einem Tag zu erkunden. Wenn Sie den geschwungenen Pfaden und den Treppchen folgen, können Sie die Wanderzeit unendlich lang gestalten. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass man sich kaum verirren kann. Wenn man nach unten geht kommt man immer zum Dnjepr, nach oben geht es in die Stadtteile Petschersk oder Lipki, je nach dem wo man sich im Park gerade befindet.
Der Zentralpark liegt auf den Hügeln oberhalb des Dnjepr und zieht sich von Podol über den Höhlenklosterkomplex bis zum Zentralbotanischem Garten. Die Geschichte des Parks hatte im Jahre 1706 ihren Anfang. Der russische Zar Peter I. ließ an dieser Stelle im Jahre 1706 eine Plantage mit Maulbeer-, Apfel- und Birnenbäumen anlegen. 1744 wurde der Park von der Zarin Elisabeth I. vergrößert und wesentlich verschönert. So wurde der Kaiserpark zu einem edlen Kaiserpark mit einem Blick vom Marienpalast zur Sophienkathedrale und der Andreaskirche. Nach dem schrecklichen Brand 1819 im Marienpalast, war leider auch der Park verfallen. Knapp 40 Jahre später wurde die ehemalige Gartenfläche geteilt und verpachtet. Andreaskirche in Kiew
Adreaskirche von Weitem
Es entstanden ein Vergnügungspark, ein Theater, Cafés und Promenaden. Die Grünanlage wird durch eine besondere, kleine Fußgängerbrücke, sogenannte „Kußbrücke“, geteilt. Das besondere an dieser Brücke sind die vielen Schlösser am Brückengeländer. Denn für die Frischvermählten Kiewer ist es Brauch die Schlösser hier anzubringen, als Garantie für die ewige Liebe.
Weiter im Park, Richtung Stadtzentrum ist der Bogen der Völkerfreundschaft anzutreffen. Das Monument steht für die Freundschaft zwischen Ukraine und Russland. Hier kann man auch zur Philharmonie und zum Europaplatz runtergehen. Oder man geht ein Stück weiter westlich zum Wladimirhügel. Die Besucher haben hier einen herrlichen Blick auf die Stadt. In diesem wundervollen Park befindet sich das Denkmal des heiligen Wladimir. Fürst Wladimir hat 988 das Christentum zur Staatsreligion erklärt. Bild2
Kiewer Adreaskirche
Wenn man aber vom Marienpark in die entgegengesetzte Richtung spazieren geht, so kommt man zum Askoljdowa-Mogila-Park. Hier kann man die schöne St. Nikolauskirche bewundern. 2001 besuchte Papst Johannes II. die Kirche. Daran erinnert angebrachte Gedenktafel. Um von hier aus zum Höhlenkloster zu gelangen, geht man durch den Park des Ewigen Ruhms mit einem 26 Meter hohen Ehrenobelisk. In der Gedenkstätte, die 1957 gestaltet wurde, befindet sich die Ewige Flamme und das Grab des unbekannten Soldaten.
Seit 2008 erhebt sich das Monument zu Ehren der Millionen Opfer der Hungersnot 1932-1933 in der Ukraine. Der 120 Hektar große, thematisch gegliederte Zentralbotanische Garten bei Druschba Narodow ist definitiv einen Abstecher wert. Er ist hübsch auf dem Dnjeprhügel angelegt. Besonders sehenswert ist die Halle Tropenpflanzen und Orchideen und der riesige Rosengarten. Im Park sind mehr als 13 000 Pflanzen untergebracht. Ich war erstaunt auch hier eine kleine Kirche anzutreffen. Meiner Meinung nach, ist der späte Frühjahr die beste Zeit diesen beliebten Garten aufzusuchen. Dann blüht überall der wunderbar duftende Flieder. Gusseiserne Treppe von der Andreaskirche
Adreaskirche von Weitem
An der Metrostation Universität befinden sich zwei weitere Parks, die ich empfehlen kann. Der kleine botanische Garten wurde 1839 von der Kiewer Taras – Schewtschenko - Universität eröffnet. Auf knapp 23 Hektar sind über 8 000 verschiedene, darunter 143 im Roten Buch eingetragene, Pflanzenarten beheimatet. Im 30 Meter hohen Gewächshaus ist die mit über 200 Jahren älteste Palme untergebracht. Falls auch Sie die vielen freilaufenden Hunden im Park sehen, lassen Sie sich davon nicht erschrecken. Die Tiere sind ganz harmlos und laufen vom Menschen eher weg.
Direkt an der geschichtsträchtigen Taras – Schewtschenko - Universität befindet sich der gleichnamige Park. Seit 1939 steht das Bronzedenkmal zu Ehren des bedeutendsten Lyrikers Ukrainas. Der Park, mit einen großen Spielplatz und einigen schönen Springbrunnen ist ein beliebter Erholungs- und Spazierort. Hier kann man in dem Restaurant O´Panas, das mit einem Mühlenrad ausgestattet ist, gemütlich essen. Als ich den Park besucht habe, fand hier eine beeindruckende Ausstellung zum Tschernobylunglück 1986 statt. Starsse
Kiewer Adreaskirche
Zu empfehlen ist auch der auf einer Dnjepr-Insel gelegene Hydropark. Der Vergnügungs- und Freizeitpark wird besonders am Wochenende und an Feiertagen gern besucht. Die Anlage kann man bequem mit der Metro bis zur gleichnamigen Metrostation, erreichen. Hier findet man viele Attraktionen für Kinder sowie Erwachsene. Spazierwege, Sandstrände, Kinderplanschbecken, Fußballfelder genauso wie Tennisanlagen werden hier gerne genutzt. Man erholt sich beim Picknicken und Grillen oder man besucht eine Show. Dieser Ausflugsort ist auch für lauschige Gartenrestaurants mit köstlichem Schaschlik bekannt. Sehr zu empfehlen!

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