Besonderheiten

Neben den beliebten und bekannten Sehenswürdigkeiten kann man in Kiew noch weitere Aktivitäten ins Auge fassen.

Für die Abendteurer unter Ihnen bietet sich z. B. die Exkursion durch den Kiewer Untergrund an und für den kulinarisch interessierten warten einmalige Entdeckungen der Ukrainischer Küche. Falls Sie schon immer wissen wollten, wie unsere Natur trotz großer technokratischer Katastrophe Ihr Recht auf Existenz zurückgewinnt, so können Sie einen professionell organisierten Tagesausflug nach Tschernobyl ins Auge fassen.

Bei dem Ausflug unter Tage lernen Sie Kiews unterirdische Welt kennen. Bei der ca. 2-stündigen Tour mit dem erfahrenen deutschsprachigen Guide bekommen Sie einen realen Eindruck von unterirdischen Flüssen, verlassenen Bunkern aus der Zeit des Kalten Krieges und zahlreichen anderen Anlagen.

Wenn den Gast nun die Neugierde gepackt hat, so kann man gerne in das 1916 erbaute System unter der Stadt „abtauchen“. Voraussetzungen sind u.a. das Mindestalter von 18 Jahren, keine Klaustrophobie und Umfangmaßen, die es ermöglichen in den üblichen Wasserkanal gelangen zu können.

Als Kontrastprogramm zum Ausflug in die einzigartige Unterwelt Kiews bietet sich die kulinarische Tour quer durch die Ukrainische Küche an. In dem wunderschönen Kosakendorf Mamayeva Sloboda, welches direkt in Kiew liegt, werden Sie traditionell mit Brot, Salz und Fruchtlikör empfangen und zu einem Rundgang eingeladen. Gerne bereitet man mit Ihnen im Anschluss auch ukrainische Gerichte zu. Dieser authentische Ort eignet sich sehr gut um etwas Ruhe von der überfüllten Stadt zu finden und gleichzeitig einem Meisterkurs in Kochkunst der lokalen ukrainischen Küche beizuwohnen.

Ein hochspannender und beeindruckender Ausflug...

...könnte die Fahrt zu dem Unglücksort Tschernobyl sein.

Ein hochspannender und beeindruckender Ausflug könnte die Fahrt zu dem Unglücksort Tschernobyl sein. Am 26.04.2018 war der traurige Anlass den 32. Jährigen Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl zu gedenken. Dieser lange Zeitraum nach dem Unglück ermöglicht heute die Sperrzone auf eine sichere Art für sich zu entdecken.

Man muss nicht gerade ein Fan der Historie sein, um von dieser Tour fasziniert zu sein. Bereits viele Menschen haben den Besuch in den 140 km von Kiew entfernten Ort gewagt. Die Strahlung beträgt heute nur ein Bruchteil dessen, was in den ersten Jahren gemessen wurde, so gelten die die für Gäste abgegrenzten Bereiche als nicht mehr gefährlich. Trotz dem ist die Tschernobyl Zone definitiv nichts für schwache Nerven. Die post-apokalyptischen Landschaften, die verlassenen unheimlich anmutenden Gebäude und die Ausschau nach den wilden Tieren auf den Straßen..  Mucksmäuschenstill ist es hier und man ist ein beeindruckter Zeitzeuge der verheerenden Auswirkungen der Atomkatastrophe im April 1986. Voraussetzung ist natürlich eine organisierte Fahrt mit einem qualifizierten Fremdenführer mit spezieller Genehmigung. Nur so kann der Gast die Reise auf sicheren Pfaden und mit vielen interessanten Geschichten und Fakten erleben.